Heizdecke Test

Jeder schätzt es, wenn er es in den kalten Wintermonaten in seinen vier Wänden kuschelig warm hat. Eine Heizdecke eignet sich geradezu optimal dafür, eine Extraportion Wärme ins Bett oder auf die Couch zu holen. Und auch wenn der Besitzer unvermutet einschläft, ist das kein Problem, weil moderne Heizdecken mit Sicherheitssystemen wie etwa einer Abschaltautomatik ausgestattet sind. Dadurch ist gewährleistet, dass sich die Heizdecke nach einer bestimmten Zeit von selbst abschaltet.

Die wichtigsten Aspekte beim Kauf einer Heizdecke

Wer eine Heizdecke kaufen möchte, sollte darauf achten, dass sie ausreichend lang ist. So sollte eine Heizdecke eine Länge von 180 Zentimetern oder mehr haben. Herkömmliche Heizdecken besitzen lediglich drei Heizstufen, weshalb sich der gewünschte Wärmegrad nur sehr grob einstellen lässt. Werden die Heizdecken nachts genutzt, sollten sie eine Abschaltautomatik besitzen. Schließlich sparen diese Modelle auch Strom und somit bares Geld.

Wenn der Arbeitstag einmal wieder lang und stressig war oder nach Aktivitäten in der weißen Pracht gibt es nichts Schöneres, als in ein warmes Bett zu kriechen. Damit sowohl der Körper als auch der Geist die nötige Ruhe bekommen, braucht es nicht nur ein weiches Kopfkissen und eine gute Matratze, sondern auch den richtigen Wärmegrad. Dabei gibt es aber sehr wohl geschlechterspezifische Unterschiede: Männer bevorzugen meist eine etwas kühlere Temperatur, während es Frauen gar nicht warm genug sein kann, damit sie zur Ruhe kommen. Dabei kann ihnen eine Heizdecke helfen. Jedoch gibt es einige wichtige Kriterien, was den Kauf einer Heizdecke anbelangt.

Die verschiedenen Heizmöglichkeiten

Heizdecken, die sich von anderen Wärmequellen unterscheiden, gibt es in verschiedenen Ausführungen. So ist die Zahl der Heizstufen bei einfachen Modellen sehr beschränkt – es stehen maximal drei verschiedene Stufen zur Auswahl. Dafür hält sich der Preis dieser Decken in einem sehr moderaten Rahmen. Allerdings fehlt bei diesen günstigen Modellen in aller Regel auch die Abschaltautomatik, weshalb die Decke ständig läuft. Dadurch besteht einerseits die Gefahr der Überhitzung, andererseits fällt auch die Stromrechnung höher aus.

Heizdecken, bei welchen sich die Temperatur feiner justieren lässt und die eine Abschaltautomatik besitzen, sind also deutlich hochwertiger. Bei diesen Modellen gibt es oft bis zu sechs verschiedene Heizstufen. Die Einstellung kann also ganz nach den persönlichen Vorlieben eines jeden Familienmitglieds vorgenommen werden. Ferner besitzen diese Decken auch eine Stopp-Automatik, welche die Heizdecke nach einer bestimmten Zeit oder beim Erreichen einer bestimmten Temperatur abschaltet. Diese Modelle können also auch bedenkenlos als Einschlafhilfe genutzt werden.

Beide Arten von Heizdecken werden in verschiedenen Größen angeboten. Grundsätzlich gilt, dass die Decke mindestens 150 Zentimeter lang sein sollte, damit sich der Besitzer komplett zudecken kann.

Die Vor- und Nachteile von Heizdecken

Zu den großen Vorteilen aller Heizdecken gehört, dass sie in verschiedenen Größen angeboten werden, der Preis in aller Regel günstig ist und sie überallhin mitgenommen werden können. Jedoch lässt sich nicht bei allen Modellen die Temperatur fein einstellen.

Eine Alternative: die Wärmeunterlage

Für die Verwendung im Bett gilt die Wärmeunterlage als hervorragende Alternative zur Heizdecke. Weil Wärmeunterlagen etwas größer als normale Decken sind, werden sowohl der komplette Rücken als auch die Beine gewärmt.

Wenn der Nacken schmerzt: das Heizkissen

Eine Heizdecke kann ebenso wie ein Heizkissen als Wärmeelement für den Bereich von Schultern und Nacken genutzt werden. Kissen empfehlen sich als Alternative, weil sie sich der individuellen Nackenform perfekt anpassen. Gern verwendet werden Heizkissen von Menschen, die unter Muskelschmerzen im Bereich von Schulter und Nacken leiden. Allerdings sollten sie vor der Verwendung ärztlichen Rat einholen. Der Grund: Ist die Muskulatur entzündet, kann Wärme den Heilungsprozess unter Umständen negativ beeinflussen.

Wie wird die Heizdecke verwendet und gepflegt?

Soll die Heizdecke überwiegend auf der Couch verwendet werden, sollte sich der Käufer für eine Decke mit einem Überzug aus Fleece oder Plüsch entscheiden. Denn diese sorgen für ein Mehr an Gemütlichkeit. Wer es besonders gemütlich haben möchte, findet auch Heizdecken mit Ärmeln, in die er ganz einfach und bequem hineinschlüpfen kann.

Im Bett wird eine Heizdecke in aller Regel als Unterdecke oder Unterbett verwendet. Dadurch werden Füße, Beine und Rücken im Winter warm gehalten. Ein positiver Nebeneffekt: Mit der Heizdecke lassen sich auch Muskelverspannungen lösen.

Sollte das Auto nicht mit einer Sitzheizung ausgestattet sein, erfreuen sich Sitzauflagen, die mit einer Batterie betrieben werden, bei Autofahrern großer Beliebtheit. Mit Hilfe eines speziellen Adapters können sie aber auch am Zigarettenanzünder angeschlossen werden, um eine stetige Stromzufuhr zu gewährleisten.

Damit das Kleinkind beim Anziehen nach dem Baden nicht unterkühlt, setzen viele Eltern auf Wärmedecken oder -lampen am Wickeltisch. Die entsprechenden Heizmatten besitzen einen speziellen Überzug, der sowohl wasserdicht als auch waschbar ist.

Massage-Heizdecken sind nicht nur für den Körper, sondern auch für den Geist eine wahre Wohltat. Während der Anwendung schützt sie vor Kälte und sorgt für ein Mehr an Wohlbefinden. Auf die Wärmedecke kann während der Massage aber jederzeit Öl landen, weshalb die Besitzer sie mit einem waschbaren Überzug überziehen sollten.

Mittlerweile gibt es sogar spezielle Heizdecken für Hunde oder Pferde. Erhältlich sind diese Decken, die an das jeweilige Tier angepasst sind, in Läden für Tierbedarf.

Verhaltensregeln für den Einsatz einer Heizdecke

Wird eine Heizdecke genutzt, ist das auch mit einer gewissen Gefahr verbunden. Der Grund: Der Strom fließt in unmittelbarer Nähe des Körpers, weshalb der Besitzer einige Sicherheitsmaßnahmen beachten sollte:

Ist der Besitzer längere Zeit abwesend, sollte er die Decke stets ausschalten. Vor allem bei günstigen Decken besteht nämlich Brandgefahr, weil die im Akku befindliche Elektrode überhitzen könnte.

Ist die Temperatur bei einer Decke ohne Stopp-Funktion zu hoch eingestellt, besteht vor allem bei geschwächten Menschen die Gefahr, dass der Körper überhitzt. Sie sollten also besser zu einer Decke mit Stopp-Funktion greifen oder sie nicht als Einschlafhilfe nutzen.

Flüssigkeiten haben in der Nähe einer Heizdecke nichts zu suchen, weil diese einen Kurzschluss auslösen können, was einen Stromschlag zur Folge haben kann.

Bei Decken, die mit einem Kabel betrieben werden, muss dieses so verlegt sein, dass keine Stolpergefahr besteht.

Gibt der Hersteller Sicherheitsmaßnahmen an, müssen diese auch beachtet werden. Denn die Technologie und das Heizverfahren unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller.

Während die Heizdecke in Betrieb ist, darf sie keinesfalls gewaschen werden. Dies kann nämlich zu einem Wärmestau führen, sodass die Heizdecke überhitzt. Aus diesem Grund ist für den Kauf auch die Größe der Decke wichtig.

Wie wird die Heizdecke gewaschen?

Bei jeder Art von Heizdecke spielt die Hygiene eine äußerst wichtige Rolle, insbesondere für Allergiker. Wer unter einer Allergie gegen Pollen oder Hausstaub leidet, sollte sich in jedem Fall für eine Heizdecke entscheiden, die einen waschbaren Überzug besitzt. Allergene werden daraus entfernt, wenn der Überzug bei einer Temperatur von mindestens 60 Grad gewaschen wird.

Einige Hersteller bieten aber auch spezielle Produkte für Allergiker an. Diese besitzen eine sogenannte „Anti-Milben-Heizstufe“. Dadurch wird verhindert, dass sich die Milben überhaupt einnisten können.

Vor dem Waschen muss auf jeden Fall der Heizstab entfernt werden. Es gibt aber auch Produkte ohne Bezug oder ohne die Möglichkeit, die Heizelemente zu entfernen. In diesem Fall sollte der Besitzer die Heizdecke mit einem feuchten Tuch reinigen.

Welche Aspekte sind beim Kauf einer Heizdecke wichtig?

Welche Leistung erbringt die Heizdecke?

Die Leistung von Heizdecken liegt meist in einem Bereich von 60 bis 100 Watt, betrieben wird die Decke bei einer Spannung von zwölf Volt. Heizdecken sind also relativ stromsparend konstruiert. Dennoch sollte das Produkt im Idealfall eine Abschaltautomatik besitzen.

Die Temperaturstufen und die Vorwärmzeit

Damit der Körper perfekt aufgewärmt wird, sollte sich die gewünschte Wärme möglichst fein justieren lassen. Die Produkte vieler Hersteller besitzen deshalb bis zu sechs Heizstufen. Nicht minder wichtig ist aber auch die Aufwärmzeit. Hierbei gilt: Je höherwertig das Produkt ist, umso schneller heizt es auf die höchstmögliche Temperatur auf.

Ausstattungselemente und Schutzmechanismen

Damit der Akku nicht überstrapaziert wird, ist die Abschaltautomatik ein wichtiges Sicherheitsmerkmal. Diese greift in den meisten Fällen nach etwa zwei Stunden. Des weiteren gibt es auch einen Überhitzungsschutz, der das automatische Abschalten gewährleistet, wenn die Temperatur zu hoch wird. Dadurch werden Verbrennungen auf der Haut und möglicherweise sogar Brände in der Wohnung verhindert.

Sichere Produkte, die hochwertig verarbeitet wurden, tragen entweder das GS-Siegel, ein CE-Kennzeichen oder eine TÜV-Plakette.

Wichtige Fragen rund um die Heizdecke

Entsteht bei der Verwendung einer Heizdecke Elektrosmog?

Ein gewisses Maß an Elektrosmog entsteht bei der Verwendung von jedem beliebigen elektrischen Gerät. Bei Heizdecken liegt der Elektrosmog aber weit unter den Höchstgrenzen, welche die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt.

Beeinflusst die Heizdecke den Herzschrittmacher?

Weil beim Betrieb einer Heizdecke elektrische und magnetische Felder entstehen, kann dadurch der Herzschrittmacher beeinträchtigt werden. Wer einen Herzschrittmacher trägt, sollte die Verwendung einer Heizdecke also mit seinem Arzt besprechen.

Wo sind Heizdecken erhältlich?

Tchibo, Sanitas oder Beurer Heizdecken werden sowohl in örtlichen Geschäften als auch im Online-Shop angeboten. Der Kauf via Internet bietet dabei den Vorteil, dass der Kunde die Preise direkt vergleichen kann.

Hat die Stiftung Warentest Heizdecken getestet?

Heizdecken waren sehr wohl schon einmal ein Thema für die Tester von Stiftung Warentest. Allerdings ist der entsprechende Testbericht längst nicht mehr aktuell, weil er in den 1960er Jahren erstellt wurde.